DEUTSCH-BALTISCHE GESELLSCHAFT

  • Festakt im Hamburger Rathaus anlässlich des Bundestreffens 2017
  • Frühlingsball in Hamburg 2017
    Frühlingsball in Hamburg 2017
  • Johannifest 2017 im Baltenhaus
    Johannifest 2017 im Baltenhaus
  • Generationentreffen in Annaberg 2016
    Generationentreffen in Annaberg 2016
  • Internationale Kulturtage Mare Balticum 2016
    Internationale Kulturtage Mare Balticum 2016
  • Das Haus der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Darmstadt
    Das Haus der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Darmstadt
  • Gartenausstellungen am Haus der Deutsch-Balten in Darmstadt
    Gartenausstellungen am Haus der Deutsch-Balten in Darmstadt
  • Tallinn in Estland
    Tallinn in Estland

Deutsch-Baltischen Landsmannschaft in Bayern e.V.

Vorsitzende:
Gertje Anton, Hauptstr. 138, 85579 Neubiberg, Tel. 089-66009910, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Zur Homepage der Deutsch-Baltischen Landsmannschaft in Bayern e.V. gelangen Sie hier.
Sie finden neben zahlreichen Informationen zur DBL Bayern e.V. in der Rubrik "Aktuelles und Termine" Hinweise zu unseren Veranstaltungen sowie die viermal jährlich erscheinenden "Nachrichten für Balten in Bayern" zum Download.


Dipl.-Ing. Paul Rohkst
wurde jetzt von der DBL Bayern für seine langjährige Tätigkeit als Leiter der Gruppe Ost-Oberbayern mit dem Baltenkreuz mit Eichenlaub geehrt. Er hatte sein Amt aus gesundheitlichen und Altersgründen niedergelegt.


Gedenken an den 22. Mai 1919

Stahlgewitter, in Ernst Jüngers Kriegstagebuch eindrucksvoll beschrieben, bestimmten das zweite Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts, und eines wurde Teil der baltischen Geschichte: die Befreiung Rigas durch eine aufopferungsbereite Truppe der Baltischen Landeswehr vor exakt 90 Jahren.
Politik führte diesen Heldenmut zwar 20 Jahre später ad absurdum, aber die Überlebenden des 17 Monate dauernden Kampfes haben ihren Einsatz nicht bedauert. Es war ihnen ja gelungen, eine große Zahl von Menschen vor Tod oder Verschleppung zu erretten und eine bolschewistische Herrschaft weitgehend zu unterbinden. Heldentum fragt nicht nach Dauerhaftigkeit des Erfolgs und auch nicht nach Eingang in die Geschichtsbücher. Aber für alle Generationen der Nachgeborenen stellt es eine moralische Orientierungsmarke dar und gleichzeitig den Appell, weder die Leistung noch die zugrunde liegende Einstellung zu vergessen. Heldentat hat nicht Heldentum zum Ziel, sondern entsteht unter dem Druck äußerer Umstände, in denen der Mutige sein Leben und seine Existenz für Hilf- und Wehrlose einsetzt.
Wenn wir diese jungen Menschen, die vor 90 Jahren ihr Leben für die Freiheit ihres Landes aufs Spiel setzten, vergessen, stirbt nicht nur die Erinnerung, sondern ein Teil unserer baltischen Geschichte. Wer Menschlichkeit bewahren und üben möchte, wird diesen 22. Mai 1919 stets in Erinnerung behalten und diese Erinnerung unbeschädigt an seine Kinder weitergeben.
Michael Baron v. Grotthuss

Die Deutsch-Baltischen Gesellschaften