DEUTSCH-BALTISCHE GESELLSCHAFT

  • Festakt im Hamburger Rathaus anlässlich des Bundestreffens 2017
  • Frühlingsball in Hamburg 2017
    Frühlingsball in Hamburg 2017
  • Johannifest 2017 im Baltenhaus
    Johannifest 2017 im Baltenhaus
  • Generationentreffen in Annaberg 2016
    Generationentreffen in Annaberg 2016
  • Internationale Kulturtage Mare Balticum 2016
    Internationale Kulturtage Mare Balticum 2016
  • Das Haus der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Darmstadt
    Das Haus der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Darmstadt
  • Gartenausstellungen am Haus der Deutsch-Balten in Darmstadt
    Gartenausstellungen am Haus der Deutsch-Balten in Darmstadt
  • Tallinn in Estland
    Tallinn in Estland

Baltikum

1. Januar 2015
Litauen wird mit der Einführung des Euro das 19. Mitglied der Eurozone. Lettland übernimmt erstmals die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union.

1. Januar 2014
Lettland wird mit der Einführung des Euro das 18. Mitglied der Eurozone.

1. Juli 2013
Litauen übernimmt erstmals die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union.

1. Januar 2011
Estland wird mit der Einführung des Euro das 17. Mitglied der Eurozone.

28. Mai 2006
Umbenennung der Deutsch-Baltischen Landsmannschaft im Bundesgebiet e.V. in Deutsch-Baltische Gesellschaft e.V., Aufnahme deutsch-baltischer Organisationen aus Deutschland, Estland und Lettland als "assoziierte Mitglieder"

1. Mai 2004
Beitritt der baltischen Staaten Estland, Lettland, Litauen zur Europäischen Union.

21. August 1991
Wiedererlangung der Unabhängigkeit der baltischen Staaten Estland, Lettland, Litauen.

1944-1990
Annektierte und okkupierte baltische Sowjetrepubliken.

1945-1950
Sammlung der Deutschbalten, Gründung der Deutsch-Baltischen Landsmannschaft im Bundesgebiet e.V.

1945
Zerstreuung der Deutsch-Balten als Folge des II. Weltkrieges. Zusammenhalt in Vereinigungen in Deutschland, Europa und Übersee.

1939
Hitler-Stalin-Pakt. Umsiedlung der Deutschbalten in die Gebiete Posen und Westpreußen im eroberten Polen.

1920
Anerkennung der Unabhängigkeit der Republiken Estland, Lettland und Litauen durch Sowjetrussland. Emigrationswelle deutscher Balten nach radikaler Enteignung. Minderheitenrechte im Baltikum.

1918-1920
Freiheitskrieg gegen die Rote Armee unter Beteiligung der Deutschbalten im Baltenregiment (Estland) und in der Baltischen Landeswehr (Lettland).

1918
Unabhängigkeitserklärung in Estland, Lettland und Litauen.

1914-1918
Der Zusammenbruch des russischen und des deutschen Kaiserreichs im Ersten Weltkrieg beendet die deutsche Vormachtstellung in den baltischen Provinzen Estland, Livland und Kurland.

1905
Erste russische Revolution, besonders heftig in den Ostseeprovinzen.

Ende 19. Jh.
Russifizierung der Schulen, Behörden, Verwaltung - Industrialisierung.

1873
Erstes Gesamtlettisches Sängerfest in Riga. Nationales Erwachen.

1869
Erstes Gesamtestnisches Sängerfest in Dorpat/Tartu.

1816-1819
Aufhebung der Leibeigenschaft in Kurland, Estland und Livland durch Beschluß der Ritterschaften.

1802
Neugründung der Universität Dorpat (Tartu), aus ihr gehen bedeutende Forscher und Gelehrte hervor.

1764-1769
J. G. Herder lehrt in Riga. Ende 18. Jh: Zustrom deutscher Akademiker, Theologen und Handwerker in die Ostseeprovinzen. 

1710/95-1918
Estland, Livland (1710) und Kurland (1795) werden die "deutschen Provinzen" Rußlands. Im Frieden von Nystadt (1721) sichert Peter der Große den Städten und den Ritterschaften Privilegien zu. Sie führen zur autonomen Selbstverwaltung in Stadt und Land.

1700-1721
Der nordische Krieg zwischen Schweden und Rußland verwüstet die baltische Region.

1632
Gründung der Universität Dorpat durch König Gustav Adolf von Schweden.

1561
Das "Privilegium Sigismundi Augusti" sichert den Ständen das Recht auf die deutsche Sprache, die deutsche Gerichtsbarkeit und den evangelischen Glauben zu.

1558-1583
Im Livländischen Krieg gegen die Moskoviter zerfällt das Ordensland in die Landesteile Estland (1561-1710 zu Schweden), Livland (1561-1621 zu Polen-Litauen, 1621-1710 zu Schweden) und das Herzogtum Kurland (1562-1795 unter polnischer Lehnshoheit).

1524
Beginn der Reformation in Livland.

1346-1561
Das "Marienland Livland" (das heutige Lettland und Estland) untersteht dem Deutschen Orden und ist Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation.

1386
Union des Großfürstentums Litauen mit dem Königreich Polen. Litauen teilt bis ins 20. Jh. die Geschichte Polens.

um 1285
Riga, Reval, und Dorpat werden Mitglieder der Hanse.

1201
Bischof Albert gründet Riga. Beginn der Unterwerfung der Heiden durch den Schwertbrüderorden, der 1236 im Deutschen Orden aufgeht.

1199
Der Bremer Domherr Albert von Buxhoeveden wird Bischof von Livland.

Ende des 12. Jhs. n. Chr.
Niederdeutsche Kaufleute und Missionare errichten an der Düna Handels- und Missionsstationen.

um 1000 v. Chr.
Die Stämme der Esten und Liven (Finno-Ugrier) und der Kuren, Letten und Litauer (Indogermanen) siedeln an der Ostsee.

Die Deutsch-Baltischen Gesellschaften